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    Architektur

    In Brežice und Umgebung befinden sich so manche architektonische Objekte, die ihren Platz auch in zahlreichen slowenischen thematischen Publikationen gefunden haben, da sie ein einzigartiges Denkmal von alten Zeiten darstellen. Bereits bei einem Spaziergang durch das Zentrum von Brežice werden Sie auf einige geschichtliche Exemplare aufmerksam, die eine Besichtigung wert sind. 

    Das Schloss Brežice und der Rittersaal

    Das Schloss Brežice wurde für Verteidigungszwecke gebaut – wahrscheinlich von den Salzburgern  im 12. Jahrhundert. Neben dem  Schloss wuchs eine Stadt heran, die 1353 mit einer Urkunde bestätigte Stadtrechte bekam. 

    Schlossmauer

    Am nordöstlichen Turm wurden Überreste einer 4 Meter breiten Mauer aus dem 16. Jahrhundert gefunden. Diese Mauer schloss den Vorbau in Richtung Osten ab. 

    Schlossställe

    Das Gebäude ist in seiner Grundlage aus der Bauzeit des Schlosses Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Umbauten habe die Originalform des Inneren  stark verwischt. 

    Der Getreidespeicher des Schlosses

    Das Gebäude des Getreidespeichers wurde erstmals 1491 erwähnt, während  das jetzige mächtige Gebäude vom Beginn des 18. Jahrhunderts ist. Der Besitzer des Schlosses und fünf naheliegender Gebäude war die Adelsfamilie Attems. 

    Gasa - eine Straße auf dem Stadtwall

    Gasa – die heutige Ulica stare pravde Straße verläuft im Halbkreis von den südlichen Toren beim Schloss bis zur einstigen Post in Ruehovo, wo sie gegenüber dem Kulturhaus in die Hauptstraße läuft. 

    Der Wasserturm von Brežice

    Der Wasserturm wurde 1914 gebaut, da er für die städtische Wasserleitung gebraucht wurde. Er ist 46 Meter hoch, und meist rund. 

    Denkmal Aufstand und Revolution

    ​1972 projektierte der Architekt Franc Filipčič eine Gedenktafel in Brežice mit einem öffentlichen Denkmal, genannt  Aufstand und Revolution des Bildhauers Stojan Batič. Das Denkmal wurde zum Andenken an die Bauernaufstände und an den Kampf der Partisanen aufgestellt.

    Die alte Apotheke

    Wenn man das Bauerbe der Altstadt von Brežice betrachtet, sticht die ehemalige Apotheke mit ihrer Renaissance-Frontseite hervor. Das Gebäude hat außerdem einen berühmten, spiralenartigen Schornstein auf dem Dach. 

    Das Rathaus

    In der Zeit der Entstehung des Rathauses von Brežice befand sich die Entwicklung der Stadt in ihrer Blütezeit  und genau das zeigt auch das Äußere des Gebäudes. 

    Das Haus der Familie Del Cott

    Das interessanteste bürgerliche Gebäude aus dem Jahr 1782 ist das Handels- und Wohnhaus der Familie Del Cott mit ihrer klassizistischen Front und einem wannenartigen Gewölbe im Flur. 

    Pfarrkirche St. Lorenz

    Die Pfarrkirche St. Lorenz in der Stadtmitte von Brežice wurde 1782 erbaut nach einem Plan von J. N. Fuchs. Es ist eine bewegte Barock-Kirche mit einem Schiff, einem tschechischen Bogen über dem Hauptschiff und einem Presbyterium und einem Turm auf der Westseite, über dem Chor.

    Das Kulturhaus

    Das Bestehen des Kulturhauses von Brežice reicht bis ins Jahr 1895. Ende des 19. Jahrhunderts bekamen ein Lesesaal, der 1890 gegründet wurde, und ein Leihhaus und eine Sparkasse hier ihre eigenen Räume.

    Das Deutsche Haus mit dem Hotel Beim Schwarzen Adler

    Das einstige deutsche Haus mit dem Hotel Beim Schwarzen Adler wurde in einem typischen altdeutschen Renaissancestil gebaut. Auf dem Gebäude ist bis heute eine reich verzierte Front erhalten geblieben. 

    Das nördliche Stadttor

    Das nördliche Stadttor aus dem 16. Jahrhundert hatte die Form eines einstöckigen Steinturms, der einen trapezförmigen Grundriss hatte und von der Außenseite her in einen Verteidigungs-Wassergraben reichte.

    Das ehemalige Franziskanerkloster

    Außerhalb der Stadtmauern wurde zwischen 1660 und 1685 ein einstöckiges Franziskanerkloster (Hospiz) erbaut, gemeinsam mit der Kirche des heiligen Antonius von Padova, das zwischen 1730-1732 noch angebaut wurde.

    Wahlfahrtskirche St. Rochus

    Die Wahlfahrtskirche St. Rochus wurde als Andenken an die Pest erbaut und ist ein Beispiel  ländlicher sakraler Architektur des spätbarocken Klassizismus von hoher Qualität. Sie entstand 1764 und wurde Lorenz Prager zugeschrieben. 

    Stadtwall

    Im 16. Jahrhundert wurde die mittelalterliche Stadtmauer durch eine neue, längere und stärkere ersetzt. Die Neue Mauer, die den Bereich des jetzige Stadtzentrums umfasste, hatte Ecktürme, eine Bastille und mehrere kleinere Türme auf der Innenseite. 

    Brücke über die Flüsse Sava und Krka

    Die Eisen- und Betonbrücke über dem Zusammenfluss der Flüsse Sava und Krka, die 524 Meter lang ist, bestand bereits in der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. 1906 wurden außer dieser Brücke noch mehrere andere Brücken gebaut und dem damaligen Kaiser Franz Joseph gewidmet. 
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